Brünieren
niedrig legierten Stähle
Das Brünieren ist ein chemisches Verfahren zur Erzeugung schwarzer Konversionsschichten auf Eisen- und Stahlbauteilen. Es wird überwiegend bei niedrig legierten Stählen eingesetzt und dient sowohl dem Erscheinungsbild, sowie einem leichten Korrosionsschutz.
Bei diesem Prozess wird die Oberfläche des Werkstoffs in eine dünne, fest haftende Mischoxidschicht umgewandelt. Diese entsteht durch eine gezielte chemische Reaktion, bei der sich Eisenoxide und Nitride auf der Bauteiloberfläche bilden. Da keine zusätzliche Schicht aufgetragen wird, bleibt die Maßhaltigkeit der Werkstücke vollständig erhalten.
Der durch das Brünieren erzielte Korrosionsschutz ist begrenzt. Er kann jedoch durch eine anschließende Nachbehandlung, beispielsweise durch das Einölen oder Wachsen der Bauteile, deutlich verbessert werden. Das Verfahren wird vor allem im Maschinenbau, bei Werkzeugen, Verbindungselementen sowie bei Bauteilen, bei denen neben Funktionalität auch ein gleichmäßiges, dunkles Erscheinungsbild gefordert ist, angewendet.
Technische Daten
- porös
- maßhaltig
- abriebfest
- biegefähig
- temperaturbeständig
- leicht korrosionsbeständig
- haftverbessernd für Anstriche und Lacke
- verzugsfrei
Unsere Leistungen
- brünieren nur komplett
- Schichtkombination mit Hartchrom möglich (partiell)
- Abmaße 1600 x 500 x 800 mm
- Gewicht 500 kg
- Gestell und Trommelware
- Eisen
- karbonitrierter Stahl
- niedriglegierter Stahl
- Schichtdicken bis 1 µm
Normen & Richtlinien
- LN 9368-1202
- DIN EN 2516
- DIN 50938
- AMS 2485
Zusatzoptionen
- mechanische Bearbeitung
Rundschleifen innen und außen (extern) - Strahlen
- Nachbehandlung
einölen, befetten, wachsen
